Vierzehn Anläufe, das Bewusstsein zu verstehen, und warum jeder davon kränkt
Heben Sie die Hand. Jetzt, oder wann immer Sie wollen.
Erledigt? Dann hat Ihr Gehirn damit begonnen, bevor Sie sich dazu entschlossen hatten. Etwa eine Drittelsekunde früher, so hat es der Neurophysiologe Benjamin Libet Anfang der 1980er Jahre gemessen. Der Entschluss, den Sie für Ihren halten, kam zu spät, um der Anfang gewesen zu sein.
Das ist nicht die einzige Zumutung. Ein Mann ohne Gedächtnis schreibt Seite um Seite in sein Tagebuch, er sei jetzt zum ersten Mal wirklich wach. Blinde bestreiten, blind zu sein. Ein Hypnotisierter hört angeblich nichts, und doch hebt sich sein Finger, als man fragt, ob ein Teil von ihm noch höre. Ein Philosoph behauptet nach der Auswertung von über 500 Berichten Meditierender, es gebe ein Bewusstsein, in dem niemand zu Hause ist. Ein taubblindes Mädchen schreibt, sie habe nicht gewusst, dass sie ist, bis ihr jemand das Wort für Wasser in die Hand buchstabierte. Ein dreijähriges Kind ist sicher, dass andere wissen, was es selbst weiß. Und ein genialer Mathematiker erklärt, die Botschaften der Außerirdischen seien ihm auf dieselbe Weise eingefallen wie seine Beweise.
Nichts ist uns vertrauter als das eigene Bewusstsein. Und nichts, so scheint es, belügt uns so geschickt.
Das liegt auch daran, dass „Bewusstsein“ nicht die eine Sache ist, sondern viele: Wachheit, Erleben, Aufmerksamkeit, Erinnerung, Gefühl, das Gespür für den eigenen Körper, das Wissen um sich selbst, das Gefühl, dass die Welt wirklich ist. Meist wirkt all das zusammen. Manchmal fällt es auseinander, nachts im Traum, in der Trance, unter der Stimme eines Hypnotiseurs, im Wahn. Wer darüber spricht, gleicht den Blinden aus dem alten Gleichnis, die einen Elefanten betasten. Jeder hat einen Teil in der Hand und hält ihn für das Ganze. Die folgende Artikel-Serie tastet vierzehn Teile ab.
Ein Wort, fünf Bedeutungen
Wer „bei Bewusstsein“ ist, ist wach. Wem etwas „bewusst“ ist, der erlebt es. Wer „selbstbewusst“ ist, bezieht sein Erleben auf (s)ein Ich. Und wer „Verantwortungsbewusstsein“ hat, besitzt eine Haltung, die bestimmt, was ihm überhaupt auffällt. Ein Wort, und jeder meint etwas anderes. Die Philosophen von Descartes bis Husserl haben darüber gestritten, was das Ich sei. Heute lautet die härteste Frage: Warum fühlt sich überhaupt irgendetwas irgendwie an? Und die Hirnforschung legt eine unbequeme Antwort nach. Wir sehen die Welt nicht, wie sie ist. Wir sehen die beste Vermutung unseres Gehirns. Davon handelt der erste Artikel, „Wie es ist, jemand zu sein“.
Niemand zu Hause
Der Philosoph Thomas Metzinger stellt die Frage auf den Kopf. Was bleibt vom Bewusstsein, wenn man ihm fast alles wegnimmt? Seine Meditierenden beschreiben Zustände ohne Gedanken, ohne Zeitgefühl, ohne Ich und dabei mit großer Klarheit. Ist das Ich also nur eine Form, die das Bewusstsein annehmen kann, wie ein Kleid, das man ablegt? Und was muss übrigbleiben, damit man überhaupt noch von Bewusstsein sprechen darf? Das untersucht der zweite Artikel, „Was bleibt, wenn fast nichts mehr bleibt“.
Blind und ahnungslos
„Ich sehe nichts“ ist etwas anderes als „Ich weiß, dass ich nichts sehe“. Es gibt Menschen, die erblindet sind und darauf bestehen, dass sie sehen. Und es gibt Menschen, die schwören, nichts zu sehen, und trotzdem treffsicher auf einen Lichtpunkt zeigen. Erleben und das Wissen darum können sich also trennen. Beim Hund, beim Affen, bei der Elster wird es noch heikler: Woran erkennen wir ein Erleben, das nicht unser eigenes ist? Darum geht es im dritten Artikel, „Der Blinde im Dunkel“.
Der Mann mit dem Tagebuch
Der Mann, der sich immer wieder zum ersten Mal wach fühlt, heißt Clive Wearing. Eine Gehirnentzündung hat ihm das Gedächtnis genommen. Er ist bei Bewusstsein, er spielt sogar noch Klavier. Aber ihm fehlt die Zeit. Zum Ich wird Erleben erst durch ein Zusammenspiel: Das Gedächtnis gibt ihm Dauer, Gefühle geben ihm Gewicht, das Unbewusste wirkt darunter. Freud nannte es die dritte große Kränkung der Menschheit, dass das Ich nicht Herr im eigenen Haus sei. Der Kognitionswissenschaftler Douglas Hofstadter hält das Ich für eine „seltsame Schleife“, die sich auf sich selbst zurückbiegt. Mehr dazu im vierten Artikel, „Vom Erleben zum Ich“.
Die Brille, die man nicht sieht
Wer „kein Unrechtsbewusstsein“ hat, kennt die Regeln oft genau. Ihm fällt nur nicht auf, dass er sie bricht. Bewusstsein ist hier kein Zustand, sondern eine Haltung, eine Brille, die bestimmt, was uns ins Auge springt. Das Wort verrät seine Herkunft: Das deutsche „Bewusstsein“ ist eine Übersetzung des lateinischen conscientia, und das hieß lange vor allem Gewissen. Der Soziologe Niklas Luhmann hat gezeigt, dass jedes Beobachten mit einer Unterscheidung arbeitet, die es im selben Moment nicht sehen kann. Und Nietzsche spottete, beim schöpferischen Menschen sei der Instinkt der Schöpfer und das Bewusstsein nur der Mahner. Aus Bewusstsein wird Bewusstheit, wenn ein Mensch bemerkt, durch welche Brille er schaut. Darum geht es im fünften Artikel, „Sehen, womit man sieht“.
Das Wort für Wasser
Im April 1887 hält eine junge Lehrerin die Hand eines taubblinden Mädchens unter eine Wasserpumpe und buchstabiert in die andere: W-A-S-S-E-R. Helen Keller hat später geschrieben, in diesem Augenblick habe das Wort ihre Seele geweckt. Erlebt hatte sie auch vorher, Wut, Hunger, Freude. Aber erst mit der Sprache konnte sie sich auf Abwesendes beziehen, auf Gestern und Morgen und auf sich selbst. Der Psychologe Lew Wygotski hat beschrieben, wie aus dem lauten Selbstgespräch des Kindes die innere Stimme wird, mit der wir uns steuern. Niklas Luhmann hielt dagegen, dass kein Bewusstsein je ein anderes erreicht, auch nicht durch Worte. Und George Steiner hat gefragt, was es für unser Weltverstehen bedeutet, dass die Menschen in Tausenden Sprachen sprechen. Sprache erschafft das Bewusstsein nicht, aber sie verwandelt es. Davon handelt der sechste Artikel, „Als die Dinge Namen bekamen“.
Der Nachbar mit dem Hammer
Ein Mann will sich beim Nachbarn einen Hammer leihen. Auf dem Weg hinüber malt er sich aus, der Nachbar könnte ihn abweisen, er hat ihn gestern ja auch so kühl gegrüßt. Als die Tür aufgeht, schreit er: „Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rüpel!“ Paul Watzlawick hat mit dieser Geschichte gezeigt, wie wir in Bedeutungen leben, die wir selbst hervorbringen. Solomon Asch brachte Versuchspersonen dazu, eine offensichtlich falsche Linienlänge zu bestätigen, nur weil alle anderen es taten. Und in Kurosawas Film „Rashomon“ erzählen vier Zeugen denselben Mord auf vier unvereinbare Weisen. Der radikale Konstruktivist Ernst von Glasersfeld hat daraus keinen Relativismus gemacht, sondern ein Bild: Unser Wissen passt zur Welt wie ein Schlüssel ins Schloss. Es öffnet Türen. Ein Abbild des Schlosses ist es nicht. Davon erzählt der siebte Artikel, „Der Schlüssel, nicht das Schloss“.
Der Schmetterling
Der chinesische Philosoph Zhuangzi träumte, ein Schmetterling zu sein, und wusste nach dem Erwachen nicht, ob nun ein Schmetterling träumte, Zhuangzi zu sein. Jede Nacht erzeugt unser Bewusstsein eine Welt, die wir für wirklich halten, ohne dass die Sinne sie liefern. Der Traum ist eine Phantasie, die ihren Phantasiecharakter verloren hat. Im Klartraum kehrt das Wissen zurück, dass man träumt, und Klarträumer haben aus dem Schlaf heraus Rechenaufgaben beantwortet. An der Schwelle des Schlafs dringt der Traum manchmal ins Wachen ein, als Halluzination, und zeigt, dass „Ich erlebe etwas“ und „Etwas ist da“ zwei verschiedene Sätze sind. Die Trance dagegen erzeugt keine eigene Welt, sie verändert die Ordnung des Bewusstseins, und Psychedelika lockern die Stabilität dieser Ordnung selbst. Aldous Huxley glaubte unter Meskalin die Dinge zu sehen, wie sie sind. Gesehen hatte er, wie überwältigend wirklich sich ein Erleben anfühlen kann. Davon handelt der achte Artikel, „Der Spaziergang ohne Spaziergänger“.
Ein Teil von mir
Eine Stimme sagt: Ihre Hand wird leicht. Und die Hand hebt sich, ohne dass ihr Besitzer sie zu heben glaubt. Hypnose ist kein Schlaf und keine Willenlosigkeit, und sie ist auch nicht dasselbe wie Trance. Sie ist eine Form der Kommunikation, die Wahrnehmung, Schmerz und Handeln verändern kann, bei manchen Menschen stark, bei anderen kaum. Psychologen streiten bis heute darüber, wie sie wirkt. Eine Erklärung lautet: Die Absicht ist da, nur das Wissen um sie fehlt. Und der Therapeut Milton Erickson hat gezeigt, dass Veränderung möglich wird, ohne dass man sie bewusst steuert. Darum geht es im neunten Artikel, „Die Hand, die sich von selbst hebt“.
Die Gewissheit des Mathematikers
Der Mathematiker ist John Nash, Nobelpreisträger und Held des Films „A Beautiful Mind“. Seine Antwort auf die Frage, wie ein Mann der Logik an Außerirdische glauben könne, führt ins Zentrum des Wahns: Von innen fühlte sich die Wahnidee an wie eine Erkenntnis. Der Psychiater Karl Jaspers hat gezeigt, warum. Im Wahn kann die Gewissheit dem Urteil vorausgehen, und darum prallen Argumente ab. Anders als im Traum gibt es kein Erwachen, anders als in der Hypnose keinen Rahmen, der hält. Die Psychologie kennt die Denkmuster, die dabei mitwirken, Freud sah im Wahn sogar einen „Heilungsversuch“. Was aber hilft einem Menschen, dessen Welt nicht mehr die der anderen ist? Darum geht es im zehnten Artikel, „Wenn die Welt zu viel bedeutet“.
Hinter Glas
Gregor Samsa erwacht als Ungeziefer und sorgt sich um seinen Zug. Eine Frau sitzt in ihrer Küche, weiß, dass alles wirklich ist, und spürt es nicht. Bei Kafka wird das Unmögliche selbstverständlich, in der Derealisation das Selbstverständliche unwirklich. Dass wir uns nicht selbst kitzeln können, verrät, wie das Gehirn das Gefühl erzeugt, Urheber der eigenen Bewegungen zu sein, und warum manche Menschen ihre Gedanken als fremd erleben. Die Psychopathologie zeigt, aus wie vielen stillen Leistungen das besteht, was wir für selbstverständlich halten. Davon handelt der elfte Artikel, „Die stillen Synthesen“.
Die Untertasse, die nicht kam
In der Nacht zum 21. Dezember 1954 wartete eine kleine Gruppe in einem Vorort von Chicago auf eine fliegende Untertasse, die sie vor dem Weltuntergang retten sollte. Sie kam nicht. Am Morgen verkündete die Gruppe, ihr Glaube habe die Welt gerettet, und missionierte eifriger als je zuvor. Der Psychologe Milton Rokeach hat beschrieben, warum ein geschlossener Geist Widerlegungen in Bestätigungen verwandelt, und gezeigt, dass es dabei nicht darauf ankommt, was jemand glaubt, sondern wie. Angst schließt das Denken, Neugier öffnet es. Doch Neugier allein genügt nicht, und wer sich der Mehrheit widersetzt, ist noch nicht offen. Offen ist, wer sich irritieren lässt und prüft. Darum geht es im zwölften Artikel, „Meine Ordnung darf sich ändern“.
Maxi und die Schokolade
Ein Junge namens Maxi legt seine Schokolade in einen blauen Schrank und geht spielen. Während er fort ist, räumt die Mutter sie in einen grünen. Wo wird Maxi suchen? Dreijährige zeigen auf den grünen Schrank, denn dort ist die Schokolade ja. Fünfjährige zeigen auf den blauen. Zwischen beiden Antworten liegt eine Entdeckung: Andere können etwas anderes glauben als ich, und was ich glaube, kann falsch sein. Bewusstsein ist beim Kind nicht einfach schwächer als beim Erwachsenen. Es lernt nach und nach, sich selbst zum Gegenstand zu machen. Aus dem „Mach das nicht“ der Eltern wird ein „Das darf ich nicht“ und irgendwann ein „Warum eigentlich nicht?“. Aus der Gegenwart wird eine Lebensgeschichte, aus festen Kategorien die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit auszuhalten. Am Ende steht eine Frage, die viele Erwachsene nie stellen, und sie gibt dem dreizehnten Artikel seinen Titel: „Was könnte ich übersehen?“
Die Kunst als Labor
Auffällig viele dieser Einsichten haben Dichter und Filmemacher früher gefunden als die Wissenschaft. Zhuangzis Schmetterling stellt die Frage nach dem Wirklichen lange vor Descartes. E.T.A. Hoffmanns „Sandmann“ zeigt, wie Angst nach einem Gegenstand sucht, bis sie ihn findet. Pirandellos „Sechs Personen suchen einen Autor“ lässt die Grenze zwischen Wirklichkeit und Darstellung zusammenbrechen, Bergmans „Persona“ die Grenze zwischen zwei Menschen. Die Wissenschaft beschreibt, wie Wirklichkeit entsteht. Die Kunst lässt uns von innen erleben, wie es sich anfühlt, wenn ihre Ordnung ins Rutschen gerät.
Der Chef, der keiner ist
Und dann soll dieses Ich auch noch handeln. Der Psychologe Dietrich Dörner hat Versuchspersonen ein fiktives Land regieren lassen. Sie wollten helfen und stürzten es in eine Hungersnot. Wir handeln nach inneren Modellen der Welt, die zu einfach sind, und prüfen die Folgen zu selten. Doch auch das Gegenteil hilft nicht. Dostojewskis Kellerlochmensch beobachtet sich so unablässig, dass er zu keiner Tat mehr kommt. Zu viel Bewusstsein, klagt er, sei eine Krankheit.
Bleibt Libets erhobene Hand. Hirnforscher wie Wolf Singer folgerten daraus, wir sollten aufhören, von Freiheit zu sprechen. Ganz so einfach ist es nicht. Libet selbst hielt daran fest, dass dem Bewusstsein ein Veto bleibt, und neuere Messungen deuten sein Hirnsignal weit vorsichtiger. Vielleicht sind wir Urheber unseres Tuns, ohne seine vollständigen Autoren zu sein. Und wo Tod, Leiden, Schuld und Zufall uns an die Grenzen des Verfügbaren stoßen, entscheidet die Geisteshaltung, ob daraus Resignation wird oder etwas anderes. Selbstführung hieße dann nicht Kontrolle, sondern: Ich kann mich führen, ohne Herr der Bedingungen zu sein. George Steiner hat diese Grenze in einen einzigen Satz gefasst: Das Zufällige sei „immer schon durch das zwingend Notwendige bedingt“. Davon handelt der vierzehnte Artikel, „Denken als Ordnen des Tuns“.
Eine Landkarte
Legt man die vierzehn Teile nebeneinander, ergibt sich kein Bild des ganzen Elefanten, aber eine Landkarte. Auf der untersten Ebene liegen die Funktionen, aus denen Bewusstsein gemacht ist: Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Gefühl, Denken und Vorwegnahme. Darüber liegen die Formen, in denen sich das Erleben organisieren kann: das gewöhnliche Wachsein, der Traum, die Trance, der hypnotisch oder chemisch veränderte Zustand, der Wahn. Daneben stehen die Weisen, in denen das Bewusstsein innere Welten bildet: Phantasie, Erinnerung, Vorstellung und vor allem die Sprache, die einen Teil des Erlebens unterscheidbar, erinnerbar und mitteilbar macht. Quer zu all dem liegt die Zeit eines Lebens, denn keine dieser Fähigkeiten ist von Anfang an fertig. Und über allem liegt eine Ebene, die keiner dieser Zustände garantiert und die in jedem von ihnen auftreten kann: die Fähigkeit, zu bemerken, was das eigene Bewusstsein gerade tut, und zu erkennen, welche Art von Wirklichkeit einem begegnet.
Die Hand ist nicht der Elefant
Was bleibt nach diesem Streifzug? Keine Definition, aber eine Haltung. Bewusstsein ist kein Ding im Kopf, sondern die Art und Weise, in der uns die Welt und wir selbst erscheinen. Wir untersuchen es immer von innen, nie von außen, und wir verdanken die Gewissheit, dass unsere Welt wirklich ist, Leistungen, die wir nicht bemerken, solange sie gelingen. Die Blinden müssen nicht aufhören zu tasten. Entscheidend ist, ob sie wissen, dass sie tasten, ob ihre Ordnung sich durch das Ertastete verändern darf, ob sie noch mit den anderen sprechen, die anderes ertastet haben, und ob sie sich fragen, was ihnen entgangen sein könnte. Das ist der Schritt vom Bewusstsein zur Bewusstheit, und vielleicht der Anfang von so etwas wie Demut.
Die Serie „Facetten des Bewusstseins“
- Wie es ist, jemand zu sein – Was heißt überhaupt Bewusstsein?
- Was bleibt, wenn fast nichts mehr bleibt – Thomas Metzinger und die Suche nach dem minimalen Bewusstsein
- Der Blinde im Dunkel – Metabewusstsein und das fremde Erleben
- Vom Erleben zum Ich – Gedächtnis, Gefühl, das Unbewusste und die seltsame Schleife des Selbst
- Sehen, womit man sieht – Vom Bewusstsein zur Bewusstheit
- Als die Dinge Namen bekamen – Sprache und Bewusstsein
- Der Schlüssel, nicht das Schloss – Bewusstsein und Wirklichkeit aus konstruktivistischer Sicht
- Der Spaziergang ohne Spaziergänger – Traum, Trance und die wechselnden Formen des Bewusstseins
- Die Hand, die sich von selbst hebt – Hypnose, Suggestion und das Gefühl, Urheber zu sein
- Wenn die Welt zu viel bedeutet – Wahn, Gewissheit und die Grenze der geteilten Wirklichkeit
- Die stillen Synthesen – Was die Psychopathologie über das gewöhnliche Bewusstsein verrät
- Meine Ordnung darf sich ändern – Neugier, offener und geschlossener Geist und die Persönlichkeit des Denkens
- Was könnte ich übersehen? – Wie sich Bewusstsein vom Kind zum Erwachsenen entwickelt
- Denken als Ordnen des Tuns – Selbstführung, Verantwortung und ihre Grenzen
